Basketball News 03./04.03.2018 - Herren

Herren 3

Während sich die Grippewelle bis in die Regionalliga ausgebreitet und für lauter Spielverlegungen und damit einen heißen und spannenden Monat März gesorgt hat (vier do-or-die Spiele binnen acht Tagen zwischen 10.03. und 17.03. – wir bitte alle, zu Heimspielen zu kommen und unsere Jungs lautstark anzufeuern!), hatten die Zweiten und Dritten Herren definitiv vor, die Saison zeitig zu beenden.

Der Start am Sonntag legte eine dezimierte Dritte Herren hin. Mit nur einem Mann unter den Körben (und drei weiteren nicht in der Halle), starteten die Hausherren furios wie noch nie in dieser Saison in eine Partie. Man geizte nicht mit dem Ball, suchte ohne Verzögerungen den freien Mann und der freie Mann suchte und fand den Korb. Fantastische 28 Punkte nach dem ersten Viertel und 50 zur Halbzeit standen für Makkabi zu Buche. Leider erlaubte man sich einige vollkommen unnötige und unforcierte Fehler und ließ selbst 41 Punkte zu. Früh in der zweiten Halbzeit, begannen sonderbar gepfiffene Fouls, Führungsspieler von Makkabi mit Foulproblemen längere Zeit auf die Bank zu beordern. Trotzdem hatte Makkabi noch das Heft in der Hand und führte nach 30 Minuten, auch wenn der Vorsprung schmolz. Dörnigheim, mit zwei Leuten mehr im Kader, Größenvorteilen und Geduld, holte Punkt um Punkt auf, um in der Schlussminute in Führung zu gehen. Wenige Sekunden vor dem Ende, gingen die Gäste durch einen Drei-Punkte-Wurf mit zwei Punkten in Führung. Makkabi nahm eine Auszeit und befolgte strikt die aufgemalte Option. Schon die erste Option griff. Jens Manaj (28 Punkte) kam frei, lenkte die Aufmerksamkeit des Verteidigers unter dem Korb auf sich und legt fein auf Jonas Reinhardt ab, der mit einem half-hook erfolgreich abschloss. Ausgleich! In den verbleibenden Sekunden, kamen die Gäste zu keinem guten Wurf mehr. Verlängerung! In der ersten Verlängerung ging es Schlag auf Schlag. Schlechte Reboundarbeit von Makkabi, bescherte den Gästen zweite Chancen und damit einen freien Korbleger zur +1 Führung. Der Einwurf erfolgte prompt und mit sechs Sekunden auf der Uhr, sprintete Jens mit dem Ball in Richtung gegnerischen Korb mit Rekordtempo und überholte alle, bis er zwei Sekunden vor Schluss vom letzten Mann mit einem Foul gestoppt werden konnte. Ein sicherer Freiwurfschütze ging an die Linie und verwandelte den ersten Wurf zum Ausgleich. Makkabi spekulierte auf einen zweiten Treffer und „erleichterte“ die eigene Reboundgarde in der Zone. Fehlwurf und zweite Verlängerung waren die Folge. In der zweiten Verlängerung waren die Makkabäer schon zu müde, zu ausgefoult, um noch richtige Entscheidungen treffen zu können. Ein schneller Fünf-Punkte-Rückstand erwies sich als zu viel. Am Ende stand ein atemberaubendes 99-106 Ergebnis zu Buche, leider mit dem falschen Ausgang für die Gastgeber. Ein qualitativ hochwertiges Spiel war es nichtsdestotrotz und ein Grund, stolz auf sich zu sein!

 

Herren 2

Das letzte Heimspiel der Zweiten Herren fand gegen Dörnigheim statt. Wie schon im Hinspiel, startete Makkabi mit vielen misslungenen Aktionen in die Partie. Mit jedem Fehlwurf wuchs die Unsicherheit. Der Korb erschien immer kleiner und kleiner. Zwar erarbeitete man sich immer wieder gute Chancen, aber das orangene Runde wollte nicht in das rote Runde. Während man die Verteidigung noch für die 27 zugelassenen Punkte zur Halbzeit loben konnte, hätte man über die offensive Ausbeute von 19 Punkten schweigen müssen.

Lange brauchten die Makkabäer nicht, um den Rückstand zu egalisieren. Schon nach drei Minuten der zweiten Halbzeit war das Spiel wieder offen. Makkabi hatte endlich die richtige Mischung auf dem Feld und der Ball erkannte den heimischen Korb. Die Blau-Weißen übernahmen die Initiative, allerspätestens nach dem krachenden Slam-Dunk von Georgiy Stepanyan (19 Punkte), versäumten es aber, den Sack komplett zuzumachen. Auch bei einer zweistelligen Führung, entspannte man etwas zu früh. Dörnigheim das Momentum kurzzeitig nutzen, jedoch nicht ausbauen. Der 62-58 Sieg sah auf Papier knapper aus, als er in Wirklichkeit gewesen ist. Dörnigheim wurde vom Ex-Makkabäer Jakob Gdalin (20 Punkte) angeführt.

 

Herren 3

In der letzten Spielwoche erwische es dann auch andere Basketballer von Makkabi. Drei zeitgleich stattfindenden Spiele (U18, MAKK 3, MAKK 2) und einfach zu viele Kranke und Abwesende (inkl. U18 Trainer), zwangen die Zweite Herren zum ersten Mal in ihrer zehnjährigen Geschichte zu einer kampflosen Aufgabe. Man hatte keine fünf gesunden Spieler parat und konnte aus o.g. Gründen leider keine Spieler „hochziehen“. Ein peinliches Resultat, aber die folge höherer Gewalt, welche wir akzeptieren mussten.

Somit richtete sich die Konzentration auf die Auswärtspartie der Dritten Herren in Alzenau. Man hatte die Möglichkeit, zu ersten Mal nach mehreren Jahren eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen. Zwar war man auch hier nicht komplett, aber eine komplettere Riege unter dem Korb ließ Positives vermuten. Während die Gastgeber gegen eine agile Zonenverteidigung der Blau-Weißen fast nur von der Drei-Punkte-Linie zum Erfolg kamen, punkteten die Makkabäer auf alle erdenklichen Arten und Weisen. Dieses Spiel war eigentlich nie offen oder knapp. Alzenau hatte einpaar Mal seine guten Phasen und kam auf 9-10 Punkte heran, aber am Ende war es eine tolle Teamleistung von Makkabi und ein standesgemäßer 92-62 Auswärtssieg zum Saisonabschluss.

Zum x-ten vollzog die Dritte einen kompletten Umbruch nach einer Saison. Man ließ vier Spieler gen Zweite Herren ziehen, lernte sich erneut teilweise in der Kabine vor dem ersten Spiel kennen. Man unterlag auch hier erneut knapp im ersten Spiel. Von den 12 Spielern im ersten Spiel, beendeten drei die Saison aus diversen Gründen nicht bei Makkabi. Von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, hatte sich ein Team kristallisiert, welches Jungspunden die Möglichkeit gab, sich an Herrenbasketball zu gewöhnen. Jeder dieser 16- bis 18-jährigen ergriff seine Chance auf Spielzeit und machte das Maximum daraus. Die Veteranen waren froh ob dieser Unterstützung. Man lernte, Spiele zu drehen und in der crunchtime zu bestehen. Natürlich war man in seinem Spiel nicht beständig. Manches Mal musste sogar der Trainer 30 Minuten auf dem Spielfeld verbringen, um für Spielaufbau und Gefahr von ganz weit draußen zu sorgen. Man konnte jedoch mehr aus dem Team ergebnistechnisch rausholen, als zu Anfang gedacht werden konnte. Auch spielerisch verbesserte man sich. Einige Male musste man unnötige Niederlagen einstecken. Einpaar weniger davon und wer weiß, ob es nicht sogar mit dem Aufstieg geklappt hätte! Der Trainer ist jedenfalls mächtig stolz auf seine Truppe!