E2: Stetige Weiterentwicklung sichtbar bei einem achtbaren 5. Platz am Ende der Saison

Da es aus diversen Gründen keine Spielberichte in der Rückrunde gab, möchten wir an dieser Stelle die Rückrunde unserer U10-Kids in ihrer Gesamtheit Revue passieren lassen.

Nach einer eher durchwachsenen Hallenrunde haben wir bei den Testspielen vor der Rückrunde sogar sichtbare positive Ergebnisse gesehen. Hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang ein überraschend deutlicher 10:1-Sieg bei der durchaus starken U10 des SKV Rot-Weiß Darmstadt.  

Wie schon in der letzten Saison, haben wir in unseren Spielen gegen die Spitzenteams in unserer Staffel trotz Niederlagen die besten Saisonleistungen gebracht – in diesem Fall gleich zu Beginn und zu Ende der Rückrunde. Zum Auftakt der Rückrunde im Februar mussten wir uns trotz glänzender Teamleistung und bester Chancen gegen das Topteam des VfL Germania 1894 mit 0:1 geschlagen geben. Und am letzten Spieltag der Saison im Juni haben wir gegen den anderen Mitbewerber um die Staffelmeisterschaft, die FG Seckbach, keine herausgespielten Tore zugelassen. Ihre beiden Tore zum 2:0-Sieg mussten sie durch Standardsituationen erzielen. (Diese waren übrigens die einzigen beiden Punktspiele, in denen wir ohne eigenen Treffer geblieben sind.)

In der Zwischenzeit haben wir vor allem das variable Kombinationsspiel stetig entwickelt, so dass wir bei unseren Siegen in der Rückrunde den Gegner des Öfteren regelrecht auseinandergespielt haben. Dies drückt sich auch in der Verteilung der Torschützen aus: gegen Hausen (12:0), den FC JUZ Fechenheim (8:1) und die SpVgg Fechenheim (9:1) hatten wir jeweils sechs verschiedene Torschützen (und nicht immer dieselben 6!!!). Unser Joni hatte sogar die Ehre, beim 8:1 gegen Concordia Eschersheim unseren 100. Treffer in der Saison zu erzielen. Am Ende waren es 107 erzielte Tore, womit wir die drittmeisten Treffer in der Staffel erzielt haben (noch vorm VfR Bockenheim, welcher es auf „nur“ 103 gebracht hat).  

Für uns ist es völlig normal, bei den Heimspielen für Getränke und Essen zu sorgen. Allerdings mussten wir am 21. April 2018 beim Heimspiel gegen die SG Praunheim (8:1) auch noch den Schiedsrichter stellen. An diesem Wochenende traten nach ein paar unschönen Vorfällen bei Jugendspielen die Schiedsrichter in Streik – für sämtliche Jugendspiele im gesamten Stadtgebiet wurde an diesem Wochenende kein Schiedsrichter gestellt, so dass ein Elternteil oder Betreuer, meistens von der Heimmannschaft, pfeifen musste. Diese Aufgabe haben wir aber routiniert gemeistert, wobei unser Dank in diesem Falle auch an unseren Gegner geht, ohne dessen Kooperation wir dieses Spiel unter diesen Bedingungen nicht hätten austragen können.

Die Absage eines kompletten Spieltags (wegen einer Grippewelle in Verbindung mit Schneedecken auf vielen Plätzen) zwang uns zu einem unfreiwilligen Debüt beim FV Eschersheim: dort spielten wir erstmals in einem Punktspiel unter Flutlicht UND auf dem ungeliebten Hartplatz. Dieses Spiel ging etwas unglücklich mit 5:6 verloren. (Hätte das Spiel nur eine Woche später stattfinden können, wäre es auf dem eigentlich dafür vorgesehenen Rasenplatz ausgetragen worden, da in der Zwischenzeit die Sommerzeit angefangen hatte und die Flutbeleuchtung daher nicht mehr erforderlich gewesen wäre. Aber – und 5 Euro fürs „Phrasenschwein“ – hätte, hätte, Fahrradkette.)

Nur einmal haben wir mit mehr als zwei Toren Unterschied verloren (2:6 bei VfL Germania 1894 am allerersten Spieltag), und nur zweimal haben wir mit weniger als vier Toren Unterschied gewonnen (4:2 beim VfR Bockenheim und 2:1 bei der SpVgg Fechenheim, beides noch in der Hinrunde). Dafür haben wir die zweite Saison in Folge ohne ein einziges Unentschieden abgeschlossen, obwohl wir bei zwei knappen Niederlagen ganz kurz davor waren, doch noch einen Punkt mitzunehmen (beim 3:4 im Hinspiel gegen die SpVgg Kickers 1916 und dem oben genannten 5:6 beim FV Eschersheim).

Und auch bei den Testspielen und Turnieren im Frühjahr haben sich die spielerischen Verbesserungen und die immer größer werdende Ausgeglichenheit des Kaders zusehends in Tore und Siege niedergeschlagen. Ali und Matej von der U9 konnten bei den Testspielen und Turnieren nahtlos in die vom Trainerteam entwickelten Spielsysteme integriert werden.

Beim Fraport-Cup des SV Münster am Maifeiertag konnten wir in einem stark besetzten Turnier trotz schwachem Start doch noch fußballerisch gute Ansätze zeigen und durch einen 4:0-Sieg im Platzierungsspiel gegen den Gastgeber die „rote Laterne“ vermeiden.

Noch besser machten wir es ein paar Tage später in Ober-Roden. Dort schafften wir es, in den ersten 3 Gruppenspielen jeweils beim allerersten Ballbesitz gleich ein Tor zu schießen. Diese wurden alle zu 0 gewonnen, bevor wir gegen Viktoria Griesheim durch ein 2:2 uns mit dem zweiten Platz vorliebnehmen mussten. Im Halbfinale hatten wir in der gastgebenden Mannschaft einen unangenehmen Gegner, gegen den (und vor allem gegen deren langgewachsene Torfrau) wir beim Fraport-Cup schon schlecht ausgesehen hatten. Hier konnten wir zumindest ein 1:1-Remis erzielen. Unsere ersten beiden 9m-Schützen verwandelten sicher, während Ali bei uns im Tor zweimal artistisch hielt, womit wir unsere Fahrkarte ins Finale buchen konnten. Das Finale, erneut gegen Viktoria Griesheim, konnten wir mit 3:0 auch in dieser Höhe absolut verdient für uns entscheiden.

Das Sahnehäubchen auf dieser erfolgreichen Runde ist aber mit Sicherheit die Qualifikation für das vom FC Marxheim ausgerichtete Cortexpower Cup-Turnier, bei dem 16 Teams aus den Nachwuchsleistungszentren von Profiteams aus ganz Deutschland teilgenommen haben (s. Extra-Berichte auf dieser Website).  

Eine Personalie steht schon fest: Anis hat in der Partie gegen Seckbach Anfang Juni seine Abschiedsvorstellung gegeben, da er nächstes Jahr leider jahrgangsbedingt in die D-Jugend wechseln muss. Wir werden ihn vermissen. Anis, vielen Dank für Deinen unbändigen Einsatz und viel Erfolg in der nächsten Saison!

Zum Schluss ein großes Dankeschön an das Trainerteam (Nora und Cüneyt), welches es mit unglaublicher Geduld geschafft hat, aus unseren Kids ein gut eingespieltes Team mit starkem Zusammenhalt zu formen, sowie an die Eltern, die bei jeder Gelegenheit die Kids unterstützt und vor allem mit dem Verkauf von Getränken und Essen für das leibliche Wohl der Zuschauerinnen und Zuschauer gesorgt haben. Auch die Eltern haben sich im Laufe der letzten 2-3 Jahre zu einer echten Einheit geformt.

Im Rahmen des Makkabi-Sommerfests auf der „Berte“ am 17. Juni 2018 ist ein Testspiel noch geplant; danach folgt eine Woche Training und dann verabschiedet sich das Team als die neue U11 in die wohlverdiente Sommerpause.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir eine erholsame Sommerpause.

Ihr
Michael Dear und Anna Hanig