U8: Turniereinladung von Waldhof Mannheim tröstet über "gebrauchtes Wochenende" hinweg

Es gibt diese Tage, die der deutsche Fußballweltmeister Andreas Brehme mal so beschrieben hat: „Hast Du Sch… am Fuß, hast Du Sch… am Fuß.“ Unsere U8 hat ein Wochenende hinter sich, auf das Brehmes Satz ganz gut zutrifft. Erst das unglückliche Ausscheiden beim letzten Hallenturnier in dieser Saison, ein U9-Turnier am Samstag, dann eine 4:8-Niederlage gegen den Dauerrivalen Blau-Gelb am Sonntag. Wie gut, dass uns eine Einladung des SV Waldhof Mannheim ins Haus geflattert ist! Am kommenden Sonntag treten wir in Mannheim zu einem Leistungsvergleich mit den U8-Teams von Waldhof, Stuttgarter Kickers und Ludwigshafener SC an. Da freuen wir uns schon richtig drauf! Und werden natürlich berichten.
 
Beim U9-Turnier am Samstag in Heusenstamm lief es eigentlich richtig gut. Erstmal. Ein Unentschieden, eine Niederlage und ein klarer Sieg in der Gruppenphase gegen die älteren Jungs aus Nidda, Ober-Roden und Nieder-Eschbach brachte uns ins Achtelfinale in diesem riesigen Feld von 32 Mannschaften. Und dort trafen wir auf die F1 des HFC Bürgel, allesamt fast einen Kopf größer als unsere Jungs, aber dennoch lief das Spiel nur auf ein Tor. Bürgel verließ sich auf seine Konter – und traf. Wir haben Chance um Chance, gleichen aus, 1:1, drücken weiter. Bürgel kontert, 1:2. Wir drücken, drücken, drücken, und schießen in der vorletzten Minute das 2:2, haben sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Und dann, einmal mehr, das Siebenmeterschießen, das uns den Weg versperrt. Ausgeschieden! Mit viel Pech. Aber wir haben auch gesehen, dass wir spielerisch viel weiter sind als die meisten U9-Teams auf diesem Turnier.
 
Am Sonntag dann wollten wir unserem alten Rivalen Blau-Gelb (U8) mal wieder zeigen, wie gut wir in der Zwischenzeit geworden sind. Dummerweise hatten die Ginnheimer aber das gleiche vor. Und vor allem waren sie vom Start weg voll da und schenkten uns innerhalb von fünf Minuten vier Tore ein. 0:4! Nach fünf Minuten! Nach einigen individuellen Fehlern und allgemeiner Schläfrigkeit war das Ding schon fast gegessen, bevor es richtig angefangen hat. Immerhin gaben sich die Jungs nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Zu mehr als einem 4:4 in den verbleibenden 35 Minuten reichte es aber an diesem Tag nicht. Macht einen Endstand von 4:8.  Alles aber kein Problem, auch solche Spiele sind wichtig. Um daraus zu lernen.
 
- A.K. -